Mehrere Verwundbarkeiten wurden in lynx, dem beliebten WWW-Browser für
den Textmodus, entdeckt.
Das Common Vulnerabilities and Exposures Project
legt die folgenden
Probleme fest:
Michal Zalewski entdeckte, dass lynx nicht in der Lage ist, ungültiges HTML mit einer TEXTAREA-Markierung mit einem großen Wert für COLS und einem langen Markierungsnamen in einem nicht terminierten Element zu verstehen, und bei dem Versuch, das kaputte HTML darzustellen, in eine Endlosschleife gerät.
Ulf Härnhammar entdeckte einen Pufferüberlauf, der entfernt ausgenutzt werden kann. Bei der Handhabung von asiatischen Zeichen beim Verbinden zu einem NNTP-Server kann lynx dazu verleitet werden, über die Grenze eines Puffers hinaus zu schreiben, was die Ausführung beliebigen Codes zur Folge haben kann.
Für die alte Stable-Distribution (Woody) wurden diese Probleme in Version 2.8.5-2.5woody1 behoben.
Für die Stable-Distribution (Sarge) wurden diese Probleme in Version 2.8.6-9sarge1 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) werden diese Probleme bald behoben sein.
Wir empfehlen Ihnen, Ihr lynx-cur-Paket zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.