Tavis Ormandy vom Google-Sicherheitsteam entdeckte mehrere Verwundbarkeiten
in gzip, dem GNU-Komprimierungswerkzeug. Das Common Vulnerabilities and
Exposures
-Projekt identifiziert die folgenden Probleme:
Eine Nullzeiger-Dereferenzierung kann zu einer Diensteverweigerung (denial of service
)
führen, falls gzip auf eine automatische Art verwendet wird.
Fehlende Überprüfungen von Grenzen können zu einer Stackmodifizierung führen, was die Ausführung von beliebigem Code ermöglicht.
Ein Pufferunterlauf im Packunterstützungscode kann zur Ausführung von beliebigem Code führen.
Ein Pufferunterlauf im LZH-Unterstützungscode kann zur Auführung von beliebigem Code führen.
Eine unendliche Schleife kann zu einer Diensteverweigerung (denial of
service
) führen, falls gzip auf eine automatische Art verwendet
wird.
Für die Stable-Distribution (Sarge) wurden diese Probleme in Version 1.3.5-10sarge2 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 1.3.5-15 behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihr gzip-Paket zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.