Mehrere entfernt ausnutzbare Verwundbarkeiten wurden in OpenSSH entdeckt,
einer freien Implementierung des Secure-Shell-Protokolls, die zu einer
Diensteverweigerung (denial of service
) und möglicherweise zur
Ausführung beliebigen Codes führen könnten. Das Common Vulnerabilities and
Exposures
-Projekt identifiziert die folgenden Probleme:
Tavis Ormandy vom Google Sicherheitsteam entdeckte eine Diensteverweigerungsverwundbarkeit im Entschärfungscode gegen umfangreiche Angriffe, was zu einem erhöhten CPU-Verbrauch führen könnte, bis ein Timeout ausgelöst wird. Dies ist nur dann ausnutzbar, wenn Unterstützung für das SSH-Protokoll Version 1 aktiviert ist.
Mark Dowd entdeckte, dass die Verwendung unsicherer Signal-Handler möglicherweise zur Ausführung beliebigen Codes durch eine doppelte Freigabe führen könnte. Das Debian-Sicherheitsteam glaubt nicht, dass das allgemeine openssh-Paket ohne Kerberos-Unterstützung durch dies ausnutzbar ist. Jedoch werden wir aufgrund der Komplexität des zugrundeliegenden Codes eine Aktualisierung herausgeben, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.
Für die Stable-Distribution (Sarge) wurden diese Probleme in Version 3.8.1p1-7sarge1 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 4.3p2-4 von openssh behoben. openssh-krb5 wird bald in ein Übergangspaket zu Gunsten openssh umgewandelt.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre openssh-krb5-Pakete zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.