Mehrere lokal und entfernt ausnutzbare Verwundbarkeiten wurden im
Linux-Kernel entdeckt, die zu einer Diensteverweigerung (denial of
service
) oder zur Ausführung beliebigen Codes führen können. Das
Common Vulnerabilities and Exposures
-Projekt identifiziert die folgenden
Probleme:
Dies ist eine Aktualisierung für DSA 1428-1, die keinen Verweis auf CVE-2007-5904 enthielt.
Eric Sandeen lieferte eine Rückportierung für Tejun Heos Korrektur für eine lokale Diensteverweigerungs-Verwundbarkeit in sysfs. Unter Speicherdruck könnte eine dentry-Struktur eventuell neu belegt werden, was zu einer Dereferenzierung eines falschen Zeigers und damit einem Oops während einer readdir-Operation führt.
Chris Evans entdeckte ein Problem mit bestimmten Treibern, die die ieee80211-Schicht des Linux-Kernels verwenden. Ein entfernter Benutzer könnte einen missgestalteten 802.11-Frame erzeugen, der zu einer Diensteverweigerung (Absturz) führt. Es ist bekannt, dass der ipw2100-Treiber davon betroffen ist, während der ipw2200 wahrscheinlich nicht betroffen ist.
Scott James Remnant diagnostizierte einen Programmierfehler in der Implementierung von ptrace, der von einem lokalen Benutzer ausgenutzt werden könnte, um den Kernel in eine unendliche Schleife zu zwingen.
Przemyslaw Wegrzyn entdeckte ein Problem im CIFS-Dateisystem, das es einem bösartigen Server ermöglichen könnte, eine Diensteverweigerung (Absturz) durch das Überlaufen eines Puffers auszulösen.
Diese Probleme wurden in der Stable-Distribution in Version 2.6.18.dfsg.1-13etch5 behoben.
Die folgende Matrix listet zusätzliche Pakete auf, die zwecks Kompatibilität mit dieser Aktualisierung neu gebaut wurden oder um von ihr zu profitieren:
| Debian 4.0 (Etch) | |
|---|---|
| fai-kernels | 1.17+etch.13etch5 |
| user-mode-linux | 2.6.18-1um-2etch.13etch5 |
Wir empfehlen Ihnen, Ihr kernel-Paket zu aktualisieren und den Rechner neu zu starten. Falls Sie einen angepassten Kernel aus dem Quellpaket gebaut haben, müssen Sie diesen neu erzeugen, um von diesen Korrekturen zu profitieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.